Startseite Unsere Gemeinde Der Gemeinderat Kurzberichte der Sitzungen
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Informationen zur Ratssitzung am 23.05.2017

Der Forstwirtschaftsplan 2017 stand im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Gemeinderates von Berschweiler:

VG-Mitarbeiter Patrick Lauer erläuterte dem Rat den vom Forstamt und der Verwaltung aufgestellten Plan für das laufende Haushaltsjahr. Im Ergebnis wird ein Defizit von 4.285,- Euro erwartet.

Auf der Einnahmeseite stehen ausschließlich Erträge aus dem Holzverkauf in Höhe von 32.290,- Euro.

Die Ausgabenseite schließt mit 36.575,- Euro. Dabei bilden die Löhne für den Förster und die Waldarbeiter mit rund 22.000 Euro den Ausgabenschwerpunkt. Unternehmerkosten für die Holzrückung und -aufbearbeitung schlagen mit rund 9.000 Euro zu Buche. Die Sachaufwendungen liegen bei 2.000 und die Beiträge für die Berufsgenossenschaft bei 3.000 Euro.

Der Rat diskutierte ausführlich darüber, wie das Ergebnis des Forsthaushaltes das nun schon seit mehreren Jahren immer mit einem Defizit schließt, zu verbessern sei. Es wurde angeregt, diesbezüglich ein Gespräch mit der Forstverwaltung zu suchen, in dem offene Fragen beantwortet werden sollen und nach einem Lösungsweg für die Zukunft gesucht werden soll.

Außerdem stimmte der Rat einer Veränderung der Vereinbarung über die Übertragung der Verwaltung der Angelegenheiten der Jagdgenossenschaft Berschweiler auf die Ortsgemeinde zu.

Die aktuelle Vereinbarung wurde im Jahre 1988 geschlossen. Zu den Verwaltungsgeschäften der Ortsgemeinde, die von der Verbandsgemeindeverwaltung geführt werden, zählen auch solche, die der Ortsgemeinde von anderen Körperschaften auf Grund gesetzlicher Vorschriften oder durch Vereinbarung übertragen werden, also beispielsweise von der Jagdgenossenschaft. Der Verbandsgemeinderat Baumholder hatte am 24.11.2016 über die Neufestsetzung der Verwaltungskostenbeiträge Jagdverwaltung entschieden. Der Verwaltungskostenbeitrag wurde ab dem 01. Januar 2017 auf 350,00 € pro Jahr festgesetzt. Die Vereinbarung wurde daraufhin in diesem und einigen anderen Punkten aktualisiert und angepasst. (gf).

 

Informationen zur Ratssitzung am 11.04.2017

Mit der Neugestaltung des Friedhofs befasste sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Zur besseren Veranschaulichung des vorbereiteten Plans zur zukünftigen Anordnung der Grabfelder, trafen sich die Ratsmitglieder zu Beginn der Sitzung direkt vor Ort auf dem Friedhof. Nach eingehender Besichtigung und Beratung wurde der vorgelegte Plan vom Rat beschlossen.

Demnach werden in Zukunft in Berschweiler drei neue Bestattungsarten möglich sein. Auf der freien Rasenfläche gegenüber den jetzigen Stelenfeldern wird ein Grabfeld für Urnenrasengräber angelegt. Diese Grabstellen werden mit einer Abdeckplatte versehen, in die die Beschriftung eingraviert werden kann.
Blumenschmuck kann für diese Grabstellen an einem zentralen Platz in der Nähe der Grabstellen abgelegt werden.

In dem freien Grabfeld in der Mitte des Friedhofes werden Urnenerdgräber angelegt. Diese sind deutlich kleiner als die herkömmlichen Erdgräber und müssen mit einer Einfassung und einem Grabstein versehen werden.

In dem Grabfeld am oberen Rand des Friedhofes werden Rasenerdgräber für Sargbestattungen angelegt. Diese Gräber werden analog der Urnenrasengräber mit einer Abdeckplatte in der Mitte der Grabstelle versehen. Mit diesen zusätzlichen Bestattungsarten will die Gemeinde dem wachsenden Bedarf an Grabstellen mit geringem Pflegeaufwand gerecht werden. Die bisherigen Bestattungsarten bleiben mit Ausnahme der Urnenwand, die mittlerweile voll belegt ist, weiter bestehen.

Mit der Anlage der neuen Grabfelder soll zeitnah begonnen werden.