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Bauersch Platz Juli 2014
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Das mit dem Einrichten von Unterzentren für die vorschulische und primärschulische Entwicklung unserer Kinder (mit Kindergarten und Grundschule möglichst im gleichen Bereich) das Konzept „Kurze Beine, kurze Wege“ hat sich zwischenzeitlich in Gänze bewährt, an ihm wird aus gutem Grund nach wie vor auf landespolitischer Ebene festgehalten.

Die vorliegenden Schülerquoten der nächsten vier Jahre sichern der Grundschule Berschweiler/Fohren-Linden ausdrücklich eine mögliche Fortsetzung des Schulbetriebes ohne Einschränkungen.
Das gleiche gilt für den innerbaulichen Zustand der Schule ohne weiteres, auch wenn ein langjähriger Unterhaltungsstau des Schulträgers deutlich und unübersehbar ist, allerdings nicht so dramatisch, um eine sofortige Schließung zu begründen.
Nachdem über lange Jahre die Sanierung der Infrastruktur der Grundschule Berschweiler vernachlässigt wurde und sich ein beachtlicher Unterhaltungsstau gebildet hat - die Schulen in Baumholder, Grundschulen Heimbach und Ruschberg bei der Sanierung eindeutig bevorteilt wurden - soll nun wegen der vom Schulträger in der Vergangenheit versäumten Investitionen bzw. Unterhaltungsmaßnahmen für die Grundschule Berschweiler – welch Ironie des Schicksals - ein Schließung folgen?

 

Die Elternschaft der Schulkinder hatte zwischenzeitlich eindeutig ihre eigene demokratische Willenserklärung formuliert, eine eigene Initiative zur Erhaltung des Grundschulstandortes Berschweiler/Fohren-Linden mit einer Unterschriftenaktion erbracht.

Diese Aktion sollte eigentlich ernst genommen werden und entsprechenden Respekt erfahren. Es waren schließlich auch überwiegend Eltern, die in den letzten Monaten – gemeinsam mit dem Lehrpersonal – durch etliche Initiativen und Arbeitseinsätze – den baulichen Innenbereich der Grundschule durch Renovierungsmaßnahmen und organisierte Geräteausstattung in beachtenswerter Art und Weise verbessert haben. Damit ist der Schulbetrieb auch für die nächsten Jahre ohne besonderen Unterhaltungsaufwand gesichert.

Alles in allem: Die aktuellen Schülerquoten – und das sollte doch auch maßgeblich genug sein - sowie der derzeitige bauliche Zustand gewährleisten vielmehr ohne weiteres mittel-fristig die planungssichere Fortsetzung des Schulbetriebes! Die Ortsgemeinden Berschweiler und Fohren-Linden haben sich im übrigen grundsätzlich bereiterklärt, Verantwortung bei der Sicherung des Grundschulstandortes Berschweiler/Fohren-Linden zu übernehmen d.h. – im Rahmen der Solidarität und Finanzkraft – soweit erforderlich, notwendige Sanierungsmaßnahmen entsprechend ihrer Priorität mit zu finanzieren.