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Bauersch Platz Juli 2014
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Derartige Investitionen, insbesondere im Bildungsbereich sind schließlich Investitionen in die Zukunft unserer Kinder vor Ort, gleichzeitig aber auch für die Kinder der Region bzw. der Verbandsgemeinde Baumholder. Danach ist der kurzfristig anvisierten Schließung der Grundschulstandort Berschweiler/Fohren-Linden sowie Ruschberg zum jetzigen Zeitpunkt eindeutig zu widersprechen.

 

Mit dem Blick auf Realität wird für die spätere Zukunft allerdings auch hier gesehen, dass in Folge der demographischen Entwicklung der Erhalt der bisherigen GS-Standort auf lange Dauer nicht gesichert werden kann. Die würde gleichermaßen – im Falle der geplanten Standortschließungen Berschweiler/Fohren-Linden und Ruschberg – danach für den Grundschulstandort Heimbach gelten! Dennoch besteht zum jetzigen Zeitpunkt kein Anlass zu übereilten Schnellschüssen. Die aktuellen Schülerquoten sprechen eine eindeutige Sprache für den weiteren Erhalt der Grundschule Berschweiler/Fohren-Linden.

Vielmehr wäre es der rechte Zeitpunkt, besonnen, vorausschauend zu prüfen und zu planen, aufgrund der entsprechenden Schülerquotenentwicklung einen geeigneten Zeitpunkt für die künftige Schulstruktur in der VG Baumholder zu finden d.h. im Sinne einer sachgerechte Herrichtung der schulischen Infrastruktur für einen gemeinsamen Schulstandort Baumholder die richtigen Weichen zu stellen.

Derartige Überlegungen wurden bisher von den Fraktionen offensichtlich kaum ins Kalkül gezogen, vielmehr hat es mehr und mehr den Anschein, die aktuellen Mehrheitsverhältnisse der Fraktionen d.h. die „Gunst der Stunde“ noch rechtzeitig vor den kommenden Kommunalwahlen dafür zu nutzen, diese Angelegenheit noch zügig auf diese Art und Weise vor den nächsten Kommunalwahlen sicher unter Dach und Fach zu bringen. Eine angespannte Haushalts- und Finanzlage in der VG Baumholder kann und sollte zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls kein maßgeblicher und entscheidender Grund für die Schließung von Grundschulstandorten sein oder sollen mit einer frühzeitigen Schließung von Grundschulstandorte laufende Kostenstellen eingespart werden , um etwa ehrgeizige Projekte in Baumholder zu finanzieren? Das frühzeitige Schließen von Grundschulen wäre hierfür in diesem Zusammenhang ein zu hoher Preis. Vielmehr müsste dann hinterfragt werden, ob und ggf. derartige Projekte im Vergleich zum Bildungsbereich tatsächlich unter Abwägung aller Umstände vorrangig zu betrachten wären.