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Aus für Grundschule Berschweiler/Fohren-Linden

 

 

Berichte zum Thema in der NaheZeitung

NaheZeitung Dienstag, 09. Oktober 2012

NaheZeitung Samstag, 13. Oktober 2012

 

R e s o l u t i o n

des Rates der Ortsgemeinde Berschweiler

zur notwendigen Sicherung der Grundschulstandorte

der VG Baumholder, insbesondere

des Grundschulstandortes Berschweiler/Fohren-Linden

 

Unsere heimische Schulkultur steht offenbar auf dem Prüfstand des Verbandsgemeinderates Baumholder, die Grundschulstandorte Ruschberg und Berschweiler/Fohren-Linden stehen kurzfristig vor ihrem Aus. Diesen Überlegungen und Vorhaben stellt der Rat der OG Berschweiler aus Sorge um den Fortbestand des Grundschulstandortes Berschweiler/Fohren-Linden folgende Resolution entgegen:

Offenbar haben sich die Fraktionen CDU/FWG – mit Blick auf die GS Heimbach – und SPD auf Baumholder bereits über eine kurzfristige Schließung der beiden Grundschul-Standorte Berschweiler/Fohren-Linden und Ruschberg verständigt.

Der Schulträgerausschuss hat nun dem Rat der Verbandsgemeinde für seine Sitzung am 11. Oktober die entsprechende Beschlussvorlage gegeben.

Damit sind nunmehr die Weichen für eine kurzfristige Schließung der Grundschulen Berschweiler/Fohren-Linden und Ruschberg zugunsten des Grundschulstandortes Heimbach und des Realschulstandortes Baumholder gestellt.

Die nunmehr bevorstehende Entscheidung über die Schließung der Hälfte der Grundschul-standorte hat bereits im Vorfeld über einen längeren Zeitraum Unruhe, Verunsicherung und große Enttäuschung bei den jungen Familien, aber auch in den betr. Gemeinden ausgelöst. Die besondere Vorgehensweise der einzelnen Fraktionen im VGR lief bei alldem im wesentlichen ohne Beteiligung der Öffentlichkeit, insbesondere der Betroffenen ab, damit wurde eine wichtige Chance vertan, nämlich die betroffenen Eltern und Kinder in den jeweiligen Ortsgemeinden und deren Mitbürgerinnen und Mitbürger im Entscheidungs-prozess ernst zu nehmen, mit zu nehmen und zu überzeugen; die bisherige Vorgehensweise mag zwar erfolgreich sein, muss aber zwangsläufig auch aus anderen Gründen mehr und mehr zur weiteren Parteiverdrossenheit in der Bevölkerung führen.

Die von den vorschulischen und schulischen Unterzentren ausgehenden Impulse und Wechselwirkungen, die ausreichenden Schülerquoten auf weitere Jahre werden bei der offensichtlich vorbestimmten Entscheidung völlig ignoriert. Die vor 52 Jahren zusammen mit der Nachbargemeinde Fohren-Linden gegründete Verbandsschule Berschweiler/Fohren-Linden hat sich, später als Grundschule fortgeführt, inzwischen gemeinsam mit dem Ev Kindergarten Berschweiler/Fohren-Linden als Netzwerk Kinder, Eltern, Großeltern zwischen den OG Berschweiler, Eckersweiler, Fohren-Linden und Mettweiler sowie Berglangenbach entwickelt und verfestigt. Sie sind sowohl für die Orte in der Fläche unseres Verbandsgemeindegebietes als auch für die Identität der jüngeren Bürgergeneration mit ihrer Verbandsgemeinde von unschätzbarem Wert.


Das mit dem Einrichten von Unterzentren für die vorschulische und primärschulische Entwicklung unserer Kinder (mit Kindergarten und Grundschule möglichst im gleichen Bereich) das Konzept „Kurze Beine, kurze Wege“ hat sich zwischenzeitlich in Gänze bewährt, an ihm wird aus gutem Grund nach wie vor auf landespolitischer Ebene festgehalten.

Die vorliegenden Schülerquoten der nächsten vier Jahre sichern der Grundschule Berschweiler/Fohren-Linden ausdrücklich eine mögliche Fortsetzung des Schulbetriebes ohne Einschränkungen.
Das gleiche gilt für den innerbaulichen Zustand der Schule ohne weiteres, auch wenn ein langjähriger Unterhaltungsstau des Schulträgers deutlich und unübersehbar ist, allerdings nicht so dramatisch, um eine sofortige Schließung zu begründen.
Nachdem über lange Jahre die Sanierung der Infrastruktur der Grundschule Berschweiler vernachlässigt wurde und sich ein beachtlicher Unterhaltungsstau gebildet hat - die Schulen in Baumholder, Grundschulen Heimbach und Ruschberg bei der Sanierung eindeutig bevorteilt wurden - soll nun wegen der vom Schulträger in der Vergangenheit versäumten Investitionen bzw. Unterhaltungsmaßnahmen für die Grundschule Berschweiler – welch Ironie des Schicksals - ein Schließung folgen?

 

Die Elternschaft der Schulkinder hatte zwischenzeitlich eindeutig ihre eigene demokratische Willenserklärung formuliert, eine eigene Initiative zur Erhaltung des Grundschulstandortes Berschweiler/Fohren-Linden mit einer Unterschriftenaktion erbracht.

Diese Aktion sollte eigentlich ernst genommen werden und entsprechenden Respekt erfahren. Es waren schließlich auch überwiegend Eltern, die in den letzten Monaten – gemeinsam mit dem Lehrpersonal – durch etliche Initiativen und Arbeitseinsätze – den baulichen Innenbereich der Grundschule durch Renovierungsmaßnahmen und organisierte Geräteausstattung in beachtenswerter Art und Weise verbessert haben. Damit ist der Schulbetrieb auch für die nächsten Jahre ohne besonderen Unterhaltungsaufwand gesichert.

Alles in allem: Die aktuellen Schülerquoten – und das sollte doch auch maßgeblich genug sein - sowie der derzeitige bauliche Zustand gewährleisten vielmehr ohne weiteres mittel-fristig die planungssichere Fortsetzung des Schulbetriebes! Die Ortsgemeinden Berschweiler und Fohren-Linden haben sich im übrigen grundsätzlich bereiterklärt, Verantwortung bei der Sicherung des Grundschulstandortes Berschweiler/Fohren-Linden zu übernehmen d.h. – im Rahmen der Solidarität und Finanzkraft – soweit erforderlich, notwendige Sanierungsmaßnahmen entsprechend ihrer Priorität mit zu finanzieren.


Derartige Investitionen, insbesondere im Bildungsbereich sind schließlich Investitionen in die Zukunft unserer Kinder vor Ort, gleichzeitig aber auch für die Kinder der Region bzw. der Verbandsgemeinde Baumholder. Danach ist der kurzfristig anvisierten Schließung der Grundschulstandort Berschweiler/Fohren-Linden sowie Ruschberg zum jetzigen Zeitpunkt eindeutig zu widersprechen.

 

Mit dem Blick auf Realität wird für die spätere Zukunft allerdings auch hier gesehen, dass in Folge der demographischen Entwicklung der Erhalt der bisherigen GS-Standort auf lange Dauer nicht gesichert werden kann. Die würde gleichermaßen – im Falle der geplanten Standortschließungen Berschweiler/Fohren-Linden und Ruschberg – danach für den Grundschulstandort Heimbach gelten! Dennoch besteht zum jetzigen Zeitpunkt kein Anlass zu übereilten Schnellschüssen. Die aktuellen Schülerquoten sprechen eine eindeutige Sprache für den weiteren Erhalt der Grundschule Berschweiler/Fohren-Linden.

Vielmehr wäre es der rechte Zeitpunkt, besonnen, vorausschauend zu prüfen und zu planen, aufgrund der entsprechenden Schülerquotenentwicklung einen geeigneten Zeitpunkt für die künftige Schulstruktur in der VG Baumholder zu finden d.h. im Sinne einer sachgerechte Herrichtung der schulischen Infrastruktur für einen gemeinsamen Schulstandort Baumholder die richtigen Weichen zu stellen.

Derartige Überlegungen wurden bisher von den Fraktionen offensichtlich kaum ins Kalkül gezogen, vielmehr hat es mehr und mehr den Anschein, die aktuellen Mehrheitsverhältnisse der Fraktionen d.h. die „Gunst der Stunde“ noch rechtzeitig vor den kommenden Kommunalwahlen dafür zu nutzen, diese Angelegenheit noch zügig auf diese Art und Weise vor den nächsten Kommunalwahlen sicher unter Dach und Fach zu bringen. Eine angespannte Haushalts- und Finanzlage in der VG Baumholder kann und sollte zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls kein maßgeblicher und entscheidender Grund für die Schließung von Grundschulstandorten sein oder sollen mit einer frühzeitigen Schließung von Grundschulstandorte laufende Kostenstellen eingespart werden , um etwa ehrgeizige Projekte in Baumholder zu finanzieren? Das frühzeitige Schließen von Grundschulen wäre hierfür in diesem Zusammenhang ein zu hoher Preis. Vielmehr müsste dann hinterfragt werden, ob und ggf. derartige Projekte im Vergleich zum Bildungsbereich tatsächlich unter Abwägung aller Umstände vorrangig zu betrachten wären.


Sicherung des Standortes Realschule Plus Baumholder?Mit einer Schließung von Grundschulen wird sich eine Zukunft der Realschule plus kaum noch entscheidend beeinflussen und sichern lassen - das Thema Fachoberstufe wurde außerdem bereits in der Vergangenheit verspielt - dafür befindet sich Baumholder – ohne entsprechendes Hinterland - zu den Schulstandorten Birkenfeld, Idar-Oberstein, Kusel und mittlerweile auch Freisen in einer äußerst schwierigen Konkurrenzsituation.

 

Eine Änderung bzw. Trendwende dieser Entwicklung jedenfalls wird weder durch Rationalisierung noch durch eine Konzentration zu erreichen sein. Daran wird sich – auch nach einer möglichen Schließung von zwei Grundschulstandorten – nichts ändern.

Die Ortsgemeinde Berschweiler spricht sich nach alldem ausdrücklich und entschieden gegen eine kurzfristige Schließung des Grundschulstandortes Berschweiler/Fohren-Linden aus, ist jedoch aus wohlerwogenen Überlegungen und dargelegten Gründen grundsätzlich bereit, ihren Beitrag zum Erhalt und zur weiteren Sicherung des Grundschulstandortes Berschweiler/Fohren-Linden zu leisten. Der VG-Rat als zuständiger Entscheidungsträger, ebenso die hierbei mitwirkenden Fraktionen und Entscheidungsgremien werden hiermit aufgefordert, in diesem Sinne auf Grundlage der vorherrschenden betrieblichen Situation, und auch auf weitere Jahre hin ausreichenden Schülerquoten die zur Sicherung der gegenwärtigen Grundschulstandorte möglichen und für die Zukunft der Schulstruktur Baumholder notwendigen Lösungen zu konzipieren und zu realisieren.

 

 


 

Abriss von "Bauersch Haus"

 

Abriss der Gebäulichkeiten, Ringstraße 1

Nach langwierigen, sehr intensiven Vorbereitungen im Wege freiwilliger Arbeitseinsätze konnte mit dem Abriss der Gebäulichkeiten am Freitagnachmittag, 09.November durch die beauftragte Baufirma Reis begonnen werden. Die zu Anfang der Maßnahme im Bereich der Giebelseite zum Anwesen Henn schwierigeren Arbeiten erforderten sehr viel Sorgfalt und Können; im weiteren Verlauf ging sodann der Abbruch zügiger voran. Für den Außenstehenden war in vielerlei Hinsicht einmal dies beeindruckend, zum anderen aber auch der zielstrebige und planvolle Einsatz von Mensch, Maschine bei der Aussortierung sowie Verwertung von Abbruch-Material. Am Mittwochnachmittag, 13. November fand die Maßnahme, die im Zuge der Dorfflurbereinigung beauftragt und finanziert wurde einen zufrieden stellenden Abschluss. Damit ist nun der Grundstein für die Gestaltung von „Bauersch Platz“ gelegt.

Es ist mir heute ein ganz besonderes Bedürfnis, ganz herzlich Dank zu sagen allen fleißigen Helfern für ihren besonderen, persönlichen Einsatz bei der Räumung des Gebäudes, diversen Maßnahmen der Entrümpelung von Sperrmüll, Abfall, Holz im Vorfeld der Abrissmaßnahme:

Siegfried Henn, Erhard Weingarth, Manfred Jung, Rüdiger Hess, Axel Fiola, Fritz Theis, Axel Carius, Ernst Wissmann, Ralf Schneider, Reinhard Schmitt, insbesondere Fritz Mohr und Armin Henn für die wiederholte Bereitstellung von Traktor und Hänger für den Transport von Altmaterialien zur Deponie in Reichenbach.

Ohne all diese Unterstützung hätte diese Maßnahme – auch was den finanziellen Aufwand bedeutet - nicht diesen erfolgreichen Verlauf nehmen können.

Nochmals allen Beteiligten: Chapeau!

Gez.

Peter Becker, Ortsbürgermeister

 

Die Fotos hat uns freundlicherweise Siegfried Henn aus der "Kässchmiereck" zur Verfügung gestellt!

 

 

 


 




 

 

 


 

 

 


 

 

 

 

8. Juli 2014

Einweihung „Bauersch Platz“ in Berschweiler

Im Zuge der Dorferneuerung hatte die Ortsgemeinde Berschweiler mit „Bauersch Platz“ nunmehr das zweite Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Bei herrlichem Sommerwetter wurde nun am Sonntag, den 6. Juli 2014 - in Anwesenheit geladener Gäste und Ehrengäste - der Platz feierlich ein-geweiht und an die Dorfgemeinschaft im Rahmen eines Dorffestes zur Nutzung übergeben.

Die Feierlichkeiten begannen um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst unter Leitung der Pfarrerin i.R. Annehild Scharmatinat auf Bauersch Platz. In den Gottesdienst der unter den Worten des Prediger stand „Es hat alles seine Zeit“ war eine Kurz-Chronik des Ortsbürgermeisters eingebunden zum Werden und Entstehen des „Bauersch Platz“ von der Stunde des Hausbaus von Nikolaus Bauer, den folgenden Bewohner-Generationen bis zum Schluss, dem Grunderwerb durch die Gemeinde, der Ideensammlung in den Arbeitskreisen der Dorferneuerung, Planung und - nach dem Abriss – dem Bau, der Vollendung und Widmung des Kommunikationsplatzes.

Mitwirkende aus der Gemeinde trugen gemeinsam mit Pfarrerin Scharmatinat ihre Segenswünsche und Bitten vor.

Bei ihrer Ansprache bezog sich Pfarrerin i.R. Scharmatinat auf die Geschichte eines Heimkehrers aus dem 30jährigen Krieg, der sein Elternhaus verloren hatte und das Leben auf dem Dorf in jener Zeit. Der feierliche Gottesdienst schloss mit dem gemeinsamen Kanon Ausgang und Eingang, Anfang und Ende…

Ortsbürgermeister Peter Becker - es war seine letzte besondere öffentliche Amtshandlung - konnte im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst neben Ehrenbürger Kurt Schick zahlreiche Besucher aus dem Dorf und Umgebung auf dem Festplatz begrüßen, darunter MdL Hans Jürgen Noss, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Baumholder Peter Lang, den urgewählten Ortsbürgermeister und Nachfolger im Amt Rouven Hebel in Begleitung seiner Frau, sowie die Ortsbürgermeister bzw. Vertreter der Nachbargemeinden Fohren-Linden, Mettweiler und Eckersweiler.

Ein besonders herzlicher Willkommensgruß richtete er an das Pfarrer-ehepaar i.R. Annehild und Karsten Scharmatinat, den Vorsitzenden des Presbyterium Viktor Teichner, die Kirchmeisterin Heidemarie Müller sowie an alle Vertreter der örtlichen Vereine, Clubs sowie der Freiwilligen Feuerwehr.

Last but not least begrüßte Peter Becker die Angehörigen der letzten Generation aus „Bauersch Haus“.

In seinen Grußworten wies der Ortsbürgermeister auf Sinn und die Bedeutung der Veranstaltung hin als einem Fest der Bauleute, Handwerker, Architekten, Anwohnerinnen und Anwohner, der Dorfgemeinschaft und seinen Gästen; mit dem vollendeten Projekt „Bauersch Platz“ sei ein weiterer großer Schritt gelungen, wurde im Zuge der Dorferneuerung ein weiteres Ausrufungszeichen gesetzt.

Die spürbare recht positive Resonanz über das Entstehen und die Vollendung des neuen Kommunikationsplatzes gebe Anlass zur Freude über das Vollendete, aber auch zur Dankbarkeit.

In seine Dankesworte eingeschlossen wurden insbesondere die Planerin vom Planungsbüro StadtLandPlus, Frau DiplIng Katharina Häuser, der Bauleiter der Fa. Härtel, Harald Tuba, die ausführenden Firmen Behnke und Giszas sowie Fa. Nölke; außerdem die fachliche Begleitung der Maßnahme aus dem Bereich der Verbandsgemeindeverwaltung: Dipl Chr. Donie und Claus-Martin Brust.

Ein besonderer Dank erfuhr MdL Hans Jürgen Noss für seine begleitende Unterstützung im Antrags- und Bewilligungsverfahren Dorferneuerung.


 

 

Letztlich erinnerte der Ortsbürgermeister namentlich an die unzähligen und intensiven Arbeitseinsätze bei der Grundstücks- und Gebäuderäumung, sowie in Begleitung der anstehenden Bauarbeiten und dankte allen, die auf ihre Art tatkräftig und im Rahmen ihrer Möglichkeiten großartiges geleistet haben, für ihren persönlichen Einsatz und Beitrag, mit dem der Kostenaufwand erheblich gesenkt werden konnte.

In seinen folgenden Grußworten betonte MdL Hans Jürgen Noss insbesondere die Bedeutung einer Dorferneuerung in Anbetracht der demographischen Entwicklung und beglückwünschte die Dorfgemeinschaft zu ihrem neuen Dorfplatz. Auch Bürgermeister Peter Lang gratulierte zur Vollendung des neuen Kommunikationsplatzes und brachte deutlich zum Ausdruck, dass die Dorfgemeinschaft besonderen Anlass habe zur Freude und Zufriedenheit. Er überreichte zur Feier des Tages eine Geldspende aus seinem Fundus.

Der Vorsitzende des Presbyteriums schloss den Reigen der Grußworte und verband sie neben besonderen Glückwünschen mit Worten des Dankes für die gute und einvernehmliche Zusammenarbeit an den noch amtierenden Ortsbürgermeister.

Peter Becker bedankte sich herzlich für die Grußworte und Aufmerksamkeiten und nahm schließlich die Gelegenheit wahr, sich als nun kurzfristig scheidender Ortsbürgermeister für erfüllte Jahre im Dienst der Gemeinde und Dorfgemeinschaft bei allen herzlich zu bedanken und von allen zu verabschieden.

Zu seiner Überraschung erfuhr er dann zum Abschluss des offiziellen Teiles eine besondere Ehrung: Peter Lang händigte ihm in Würdigung der Verdienste um das Gemeinwesen während einer 22 jährigen Tätigkeit als Ortsbürgermeister und Beigeordneter die Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland Pfalz aus; Beigeordneter Axel Carius überreichte ihm schließlich für verdienstvolle Leistungen die Ehrentafel der Ortsgemeinde Berschweiler sowie eine Zuwendung für das leibliche Wohl… auch seiner Ehefrau.

Alsdann feierte die Dorfgemeinschaft mit ihren Gästen bei herrlichem Sommerwetter gebührend die Vollendung und Einweihung ihres neuen Dorfplatzes.

Für Speis und Trank sowie angenehme Unterhaltung war in gemeinsamer Regie von den Ortsvereinen, Clubs und der Freiwilligen Feuerwehr bestens gesorgt:

Die Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr Berschweiler hatten die Zubereitung und Ausgabe des Mittagessens (es gab Rollbraten und Salate) freundlicherweise übernommen.

Den Getränkedienst organisierten der TuS Berschweiler und der SV Hubertus Berschweiler gemeinsam. Der Montagsclub war für den Betrieb des Grillstandes.

Ab 14.00 Uhr folgte eine leckere gemeinsame Kaffeetafel der Frauen des GemChores Berschweiler sowie der Landfrauen.

Für angenehme Stimmung und musikalische Unterhaltung sorgte die Gruppe Sunrise im Anschluss an das Mittagessen bis in die späten Nachmittagsstunden.

Der nachfolgende Dämmerschoppen in gemütlicher Runde beschloss in den Abendstunden eine recht gelungene Veranstaltung. Die Einweihungsfeierlichkeiten erfuhren – und das war in breiter Runde allenthalben zu hören - allerseits eine außerordentlich gute Resonanz.

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